….auf Krümel warten oder doch das ganze Laib Brot wert sein?


Aloha meine Lieben,


Dies ist ein Artikel, der mir sehr am Herzen liegt, für alle lieben Seelen da draussen, die mit der Liebe zu sich selbst etwas hadern und sich immer wieder in Verbindungen begeben, wo sie fast um Liebe betteln müssen (oder es tun).


Wer kennt das nicht: Du bist frisch verliebt, hast jemand getroffen, der dir gefällt, hast die rosa Brille an und alles an dem Mensch ist einfach toll. Du brennst förmlich für den. Und das Beste daran? Er zeigt auch noch Interesse an Dir! Zumindest am Anfang.



Die ersten Treffen finden statt und scheinst im 7. Himmel zu sein. Alles scheint zu stimmen. In der ganzen Leidenschaft, die Du empfindest, blendest Du einfach einiges aus, was er gesagt hat, wie er geschaut hat, wie er nicht zugehört hat. Ja, Es scheint Dich auch gar nicht zu stören, dass er das Telefon gar nicht immer abnimmt und auch nicht sofort antwortet. Du freust Dich einfach, dass er irgendwann einmal antwortet. Du wunderst Dich nicht einmal darüber, dass er/sie nicht immer Zeit hat. Ach ja, und hörte sie/er sich gestern nicht irgendwie desinteressiert, sogar etwas genervt an? Ach nö, das blenden wir auch aus. Sie/Er hatte bestimmt ihre/seine Gründe oder Stress auf der Arbeit. Dass sie/er dann auch noch beichtet, dass sie/er in einer festen Partnerschaft ist, in der sie/er eher unglücklich ist, stört Dich dann auch nicht weiter. Denn sie/er hat Dich ja ausgewählt und wenn Du lange genug wartest und lieb bist und immer gibst, ohne Dich zu beklagen, klappt es bestimmt irgendwann mit der festen Beziehung, die sie/er immer verspricht.


Auch dass man sich nur sieht, wenn sie/er will, das beachtet man lieber nicht, das schiebt man von sich weg. Eigentlich möchte man sich beim Andern öfter melden und den Mensch sehen, doch man will ja nicht nerven und uncool sein. Du leidest, wenn sie/er nicht ,kann' (oder will oder jemand anders trifft). Du bist wütend, enttäuscht, traurig und wartest, bis Ihr Euch wieder seht. Nur sagen tust Du es nicht, aus angst, dass sie/er wütend wird und sich Dir entzieht.


Merkt Ihr was?


Stellt Euch vor, Ihr hättet Hunger und jemand wirft Euch nur ab und zu Krümel zu. Würdet Ihr das akzeptieren? Ich denke, Ihr würdet schimpfen oder eine richtige Portion Essen einfordern, die Euch sättigt, oder? Ist ja ganz normal.


Nun, im obigen Beispiel, gibt sich ein Mensch mit Krümel zufrieden und hat sogar Angst davor, nach mehr zu fragen, um nicht zu nerven. Dieser Mensch hat das Gefühl, dass ihm nicht mehr als Krümel zustehen und er sogar dafür dankbar sein muss.

Dies sind Anzeichen von geringem Selbstwertgefühl und Mangel an Selbstvertrauen, Angst vor Verlust. All diese Mangelgefühle entstammen aus der Kindheit. Auch vergangene Leben, wer in diesem Bereich Bescheid weiss.


Solche Menschen glauben, nicht mehr als für Krümel wert zu sein. Oft bleiben solche Menschen jahrelang in solchen Geschichten, bis der Andere genug von ihnen hat und sie verlässt oder den Laufpass gibt! Man bettelt förmlich darum, geliebt zu werden.

Es gilt zu erkennen, dass wir bei einem anderen Menschen beim ersten Treffen bereits wichtige Informationen von uns preisgeben, durch unsere Körpersprache, Stimmlage. Das erste Date ist wie eine Visitenkarte von uns, die entscheidet, wie der andere sich uns gegenüber verhalten wird.


Was ich oben geschildert habe, kann nicht passieren, wenn wir beim ersten Treffen bereits so in Erscheinung treten, dass der andere merkt, wer wir sind, dass wir unsere Selbstwert kennen und selbst schätzen, achten und respektieren, denn dies strahlen wir aus.

Dementsprechend kann ein weiterer Verlauf einer Bekanntschaft komplett anders verlaufen, als wenn wir erscheinen, wie wenn wir alles hinnehmen und alles dulden, alles akzeptieren.

Dies alles entscheidet, ob wir Krümel erhalten und akzeptieren oder ob unsere Erscheinung einfach nichts anderes widerspiegelt als dass unter einem Laib Brot nichts drin liegt.

Aber wie kommen wir dorthin? Wollen wir überhaupt dorthin? (oder in der Komfortzone=Leid bleiben?


Viele Menschen sind im fälschlichen Glauben, dass es Liebe ist, was sie empfinden, wieso sie nicht loslassen können (heisst wollen). Liebe kann aber nur gedeihen, wenn sie beidseitig empfunden wird. Sonst ist es einfach ein unbewusstes Verhalten und Muster, welches wir von einem Trauma her mit uns herumschleppen und immer wieder in die gleiche Situation geraten, weil wir durch unseren Glauben, nichts wert zu sein, dementsprechend Energien und Schwingungen aussenden. Die Wiederholung des Traumas gibt uns das Gefühl uns zu spüren und wahrzunehmen über den sich immer wiederholenden Schmerz.


Wenn wir langfristig glücklich werden möchten, sollen wir lernen umzudenken. Der gesunde Weg wäre, erst einmal zu erkennen, dass wir ungesunde Musterverhalten haben. Die Ursache dafür zu ergründen und sämtliche Energie und Zeit dafür verwenden, sich davon zu heilen. Uns wieder innerlich gross zu machen.


Denn wenn wir die Muster ergründet haben und in die Transformation gehen, werden wir eine andere Ausstrahlung haben, andere Energien aussenden und dementsprechend andere Menschen anziehen, die dasselbe möchten wie wir: gesunde Beziehungen und Partnerschaften, offene Kommunkation, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit. Kein Davonlaufen, sondern sich miteinander mit den Themen auseinandersetzen, die sich aufzeigen. Zusammen mit viel Liebe kriegt man alles hin.


Was der Seele und dem Glück gar nicht dient ist es, Klammern, Festhalten am Alten, sich ständig die Karten legen zu lassen, was er tut, was er denkt und ob er kommt.


Unsere Seele will wachsen und serviert uns genau die Lernaufgaben, die wir benötigen, um zu wachsen und manches Mal ist es halt ein unehrlicher Mensch, der uns hinhält, der nicht weiss, was er will. Wir sind dann aufgefordert dies zu erkennen, uns zu fragen, was wollen wir denn? Nein? Grenzen setzen, Tarif durchgeben – no matter what – weitergehen. Es gibt genügend Menschen auf der Erde, die zu einem passen würden. Es mangelt nicht daran.

Und manchmal sind wir einfach aufgefordert, einmal alleine durch das Leben zu gehen, seine Geschichte aufzuarbeiten, Eigenliebe erfahren, Wertschätzung sich selbst gegenüber lernen, das Innere Kind heilen, sich und seine eigenen Wünsche zu respektieren.


Denn alles, was uns der Andere nicht gibt oder ,antut‘, sind direkte Spiegel davon, was wir uns selbst nicht geben, oder unserer Seele antun. Der Andere ist NUR EIN SPIEGEL der Beziehung, die wir zu uns selber haben. Dies muss man erst einmal lernen auf einer tiefen Ebene verstehen.


Ich empfehle jedem Menschen, in die Stille zu gehen, Zeit mit sich zu verbringen und zu lernen, gerne mit sich zu sein. Seine eigene Gesellschaft zu geniessen. Denn dann ist ein Partner nur noch eine schöne Nebenerscheinung des inneren Zustandes. Wir sind dann nicht mehr ,bedürftig‘ und glauben, um Liebe betteln zu müssen, weil die Liebe zu uns selber als nährend erfahren wird.



Meditation ist für viele ein Greuel. Die einfachste Methode aber und die effektivste ist, einfach dazusitzen und seinem Atem zu lauschen, ohne etwas konkretes zu denken. Beobachten und Atmen mit geschlossenen Augen. Wenn man dies schafft, sollte man einen sehr tiefen Zustand erreichen, der heilend ist und viel Negatives auflösen kann. Es ist der Zustand des ICH-BIN, des reinen göttlichen Bewusstseins, wo wir unsere Seele und unsere eigene Energie erfahren.


Versucht dies einmal bis zu 20 Minuten. Täglich wäre wirklich Super. Aber wenn man es einmal in der Woche schafft, ist das auch schon Super.

Wenn Ihr dann den positiven Effekt spürt, wie Ihr ruhiger werdet, friedvoller, zufriedener, dann macht Ihr es vielleicht freiwillig und gerne, weil es einfach schön ist und gut tut.

Wenn Ihr Unterstützung möchtet, bin ich sehr gerne für Euch da und wirke mit viel Liebe und Licht und Know how für Euch, zusammen mit allen lichtvollen Wesen, Engel und Euren AhnInnen und Geistführern.


Bis dahin wünsche ich Euch von Herzen alles Liebe, seid lieb mit Euch selber,


Eure Tara

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